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Industrieanlagen

In den Industriestandorten im gesamten Bundesgebiet und den angrenzenden europäischen Staaten werden permanent Gerüste für die Instandhaltung und Neubau von Anlagenteilen errichtet. Diese Gerüste sind zum überwiegenden Teil Sonderkonstruktionen. Standgerüste an Kolonnen mit über 60,00 m Aufbauhöhen, Hängegerüste unter Rohrbrücken, Wetterschutzdächer mit großen Spannweiten, Behälter und Tanks mit Durchmessern über 50,00 m, um nur einige Beispiele zu nennen.

Speziell in diesen Betätigungsfeldern wird ein schneller Arbeitsablauf aller Beteiligten gewünscht. Hier unterstützen wir unsere Kunden, so dass vom ersten Kontakt bis zur Ausführungsplanung die Zeitdauer im kleinstmöglichen Rahmen bleibt.

Sanierung der Kolonnen in Anlagen der Raffinerien

Holborn-Kolonnen

 

Hier ist ein Beispiel für die Einrüstung von Kolonnen in solchen Anlagen

Kolonnen sind sehr hohe und schlanke Bauwerke.

Der erste Schritt der Planung ist die Prüfung der möglichen horizontalen Verankerungen.

Nicht immer können die Gerüste an den Kolonnen befestigt werden. Alternativ müssen die Gerüste dann mit Stahlseilen, möglichst zu allen Seiten abgespannt
und an temporären Widerlagern verankert werden.

Wegen Platzmangel ist es kaum möglich, Gerüste so zu verbreitern, dass eine Abspannung entfallen kann. Die Anforderungen an das Gerüst sind so vielfältig wie die Arbeiten an der Kolonne selbst.

Gerüste werden partiell für bestimmte Arbeiten, wie .B. zum Austausch von Anlageteilen errichtet. Häufig benötigt man jedoch die vollständige Einrüstung mit Planen oder Netzen zu witterungsunabhängigen Korrosionsschutzarbeiten.

Bei Gerüsten an Kolonnen von 40,0 m Höhe und mehr entstehen sehr hohe Stiellasten, welche zusätzliche Konstruktionen erfordern.

An fast allen Kolonnengerüsten stehen Aufzüge für Material- und/oder Personenbeförderung und Treppentürme als Zugang und als Rettungsweg.

 

Holborn-Kolonnen
Holborn-Kolonnen
Holborn-Kolonnen
Holborn-Kolonnen
Holborn-Kolonnen

Shell Wesseling

Shell Wesseling

 

Shell Wesseling
Shell Wesseling

Moorkanalbrücke in Hamburg

Moorkanalbrücke Hamburg

 

Sanierung der Fahrbahndecke und Stahlkonstruktion

Die Fahrbahn der Brücke wurde wechselseitig für die Sanierungsarbeiten gesperrt.

Die Gerüstkonstruktion wurde über Stahlwandriegel und Ankerstäben unter den Aussteifungsverband der Brückenkonstruktion abgehangen. Der Aufbau der seitlichen Gerüste erfolgte von dieser Plattform.

Problematisch war die Ableitung der Horizontallasten. Das Bogentragwerk konnte die hohen Windlasten aus der verkleideten Gerüstkonstruktion nicht aufnehmen. Über Biegeträger mit großer Bauhöhe in Horizontallage, wurden diese bis in die Brückenwiderlager geführt und hier sicher abgetragen.

 

Moorkanalbrücke Hamburg
Moorkanalbrücke Hamburg
Moorkanalbrücke Hamburg
Moorkanalbrücke Hamburg
Moorkanalbrücke Hamburg